NEWSLETTER 4/2018
 
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Liebe Freundinnen und Freunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

 
seit ziemlich genau einem Jahr bin ich nun Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich bin dankbar, wie gut dieser Start gelungen ist. Die Themen, die ich für die grüne Fraktion bearbeite, werden in der Öffentlichkeit, in den Medien, im direkten Gespräch und in meiner Fraktion wahrgenommen und anerkannt. Nach sechs Jahren in der Bremer Bürgerschaft als Mitglied einer regierungstragenden Fraktion war mir die Oppositionsrolle neu. Ich wusste nicht, inwiefern es gelingen könnte, aus der Opposition heraus Themen zu setzen und voranzubringen. Nun habe ich die positive Erfahrung gemacht: mit Engagement und Initiative geht es.

Das ist auch bitter nötig. Die Große Koalition ist – entgegen eigener Verlautbarung - seit einem Jahr überwiegend mit sich selbst beschäftigt. Die grotesken Geschehnisse rund um die Causa Maaßen sind nur die Spitze des Eisberges. Dabei gibt es so viel zu tun: Klimaschutz, Pflege, Mieten sind nur die drängendsten Aufgaben, die keinen Aufschub vertragen, genau wie die Verteidigung unserer demokratischen, offenen Gesellschaft. 

Die Verrohung in Worten und Taten, die wir seit einem Jahr beobachten können, sind sehr alarmierend. Es ist ganz eindeutig zu bemerken, dass die AfD von Woche zu Woche verächtlicher und schriller gegen alle Andersdenkenden angeht, pöbelt und verhöhnend lacht - fast immer im Pulk. Die Ausschreitungen von Chemnitz zeigen auf beunruhigende Art und Weise wohin es führt, wenn nicht alle Demokrat*innen gemeinsam klare Kante zeigen gegen rechte Hetze und für Weltoffenheit und Menschenfreundlichkeit. Der Innenminister und leider mit ihm weite Teile der CSU, der CDU und auch der FDP zündeln am rechten Rand. Aus meiner Sicht muss Angela Merkel Horst Seehofer rauswerfen, wenn er nicht endlich selbst zurücktritt.

Den Klimaschutz tritt die Bundesregierung mit Füßen. Auch hier behauptet die GroKo viel und tut nichts. Spätestens nach diesem Hitzesommer können alle wissen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun müssen, um den Klimawandel wenigstens noch zu bremsen. Dafür müssen wir endlich raus aus der Kohle. Seit dem vergangenen Wochenende bin ich hoffnungsvoller, dass wir endlich vorankommen werden, die Vernunft verlangt den Kohleausstieg. Der Rodungsstopp im Hambacher Wald ist fantastisch. Bitter, dass es erst ein Gericht brauchte, um die NRW-Regierung dazu zu zwingen. Am Samstag waren über 50.000 Klimaschützer*innen, 200 allein aus Bremen, im Hambacher Wald, um diesen Erfolg zu feiern und um für den Kohleausstieg und Klimaschutz zu demonstrieren. Es war ein Fest. Zwei Mal war ich in den letzten Wochen vor Ort im „Hambi“ - mein Bericht ist unten nachzulesen.

Außerdem in dieser Ausgabe: die Themen Kolonialismus, Frauen im Gesundheitswesen, Geburtshilfe, Seltene Erkrankungen, Bibliotheken, Notfallversorgung und Cannabis als Medizin. Allesamt Themen, die ich mit Herzblut bearbeite und in denen es Schritt für Schritt vorangeht.

Vielen Dank für euer und Ihr Vertrauen, vielen Dank, dass Sie mich aus Bremen in den Bundestag gewählt haben. Ich versuche, diesem Vertrauen jeden Tag gerecht zu werden. Über Rückmeldungen, Kritik, Anregungen und Fragen freue ich mich, bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn immer Sie möchten.

Herzliche Grüße,
Kirsten Kappert-Gonther
 
 
 
 
 
 
AKTUELLES
 
 
 
Rodungsstopp im Hambacher Wald! Am letzten Samstag waren wir 50.0000 Klimaschützer*innen, die dort - bei strahlender Sonne - für den Kohleausstieg demonstriert und gefeiert haben. Protest nutzt!

Vor gut zwei Wochen war ich als parlamentarische Beobachterin im Hambacher Wald im Einsatz. Zwölf Tage bevor ein Gericht den vorläufigen Rohdungstopp verfügt hatte. Die Polizei hatte gerade begonnen, die Baumhäuser der Aktivist*innen zu räumen. Es goss wie aus Kübeln und ich war nass bis auf die Knochen. Abgeordnete der grünen Bundestagsfraktion und der Landtagsfraktion NRW haben Tag für Tag zum Teil im Schichtdienst als parlamentarische Beobachter*innen den größten Polizeieinsatzes, den NRW je gesehen hat und die Demonstrationen begleitet. Parlamentarische Beobachter*innen dürfen Polizeiabsperrungen durchqueren und können zu einer friedlichen Durchführung des Einsatzes beitragen.
 
 
 
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ÖFFENTLICHES FACHGESPRÄCH ZUR KULTURPOLITISCHEN AUFARBEITUNG DES KOLONIALEN ERBES
 
Im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs wollen wir diskutieren, wie die kulturpolitische Aufarbeitung des Kolonialismus und seiner Folgen auch im Bund systematisch angegangen werden kann. Welche Rolle soll die deutsche Kolonialgeschichte zukünftig in der Gedenk- und Erinnerungskultur der Bundesrepublik und in der politischen Bildung spielen? Wie sehen angemessene Formen der Erinnerung aus? Welche legislativen und kulturpolitischen Maßnahmen und Initiativen erscheinen im Hinblick auf den Umgang mit unserem kolonialen Erbe geboten?

Mit: Prof. Bénédicte Savoy, TU Berlin, College de France; Prof. Jürgen Zimmerer, Universität Hamburg; Moctar Kamara, Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland; Prof. Sophie Schönberger, Universität Düsseldorf; Prof. Lars Christian Koch, Direktor der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum; Christian Kopp und Mnyaka Sururu Mboro, Berlin Postkolonial.

  • Am Donnerstag, den 15. November 2018,
  • von 9.30-14:30 Uhr im Deutschen Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum 1554, Dorotheenstr. 100/101, 11017 Berlin
Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist notwendig.
 
 
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GESUNDHEITSPOLITIK
 
 
 
ANTRAG: "MEHR FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN ZUR ORGANISATION DES GESUNDHEITSWESENS"
 
Angela Merkel hat am Wochenende zu Recht die Junge Union gerügt, weil sie in ihrem geschäftsführenden Vorstand genau 0 Prozent Frauen haben. Die Hälfte der Bevölkerung nicht repräsentiert, 2018? Das kann wohl nur der Jungen Union passieren? Leider nein. Auch in den Entscheidungsgremien des deutschen Gesundheitswesens, in den Vorständen der Krankenkassen, der KVen, der Ärztekammern ist eine angemessene Repräsentanz von Frauen noch längst nicht selbstverständlich. Das hatte die Antwort der Bundesregierung auf meine erste Kleine Anfrage als Bundestagsabgeordnete ergeben. Das darf so nicht bleiben. Es ist belegt, dass es einen Unterschied macht wer entscheidet.

Ich wage die kühne These, dass beispielsweise unsere Geburtshilfe deutlich besser ausgestattet wäre, würden entweder Männer die Kinder bekommen oder würden mehr Frauen an den Entscheidungshebeln sitzen. Zu weit hergeholt? Interessant, dass eine relativ neue Studie zeigt, dass Frauen nach Herz-OP eine geringere Sterblichkeit aufweisen, wenn sie von weiblichen Chirurginnen operiert wurden. Etwa die Hälfte der Patient*innen sind Frauen. Es arbeiten im Gesundheitswesen sogar mehr Frauen als Männer. In den Vorstandsetagen aber sieht es deutlich anders aus. Appelle haben bisher nichts genützt. Also schlagen wir Grünen jetzt eine Quote vor.
 
 
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FRAGESTUNDE IM DEUTSCHEN BUNDESTAG: AKADEMISIERUNG DES HEBAMMENBERUFES
 
Mühsam näh(e)rt sich das Eichhörnchen. Deutschland ist das einzige EU-Land, in dem die Hebammenausbildung immer noch nicht akademisiert ist, obwohl EU-Recht dieses ab spätestens Januar 2020 fordert. Jetzt endlich bewegt sich die Bundesregierung! Im Bundestag kündigt das Gesundheitsministerium nun einen Gesetzesentwurf zur Reform des Hebammenberufes an. Höchste Zeit! Völlig unklar sind nach wie vor entscheidende Details: Wie wird die Regierung beispielsweise sicherstellen, dass vorhandenes Wissen von erfahrenen Hebammen und den Fachschulen in die Hochschulausbildung überführt wird? Ich werde nicht locker lassen. Werdende Mütter und Hebammen brauchen unsere Unterstützung!
 
 
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STELLUNGNAHME ZUR STAGNIERENDEN ZAHL DER KAISERSCHNITT-ENTBINDUNGEN: "KAISERSCHNITTRATE SENKEN, HEBAMMEN STÄRKEN"
 
Kaiserschnitte können Leben retten. Die hohen Kaiserschnittraten in Deutschland deuten aber darauf hin, dass sie zu häufig ohne medizinischen Grund erfolgen. Daher ist die Politik gefragt, Fehlanreize für Kaiserschnitte zu beseitigen und die natürliche Geburt zu fördern. Die Vergütung von Kaiserschnitten und natürlichen Geburten muss vereinheitlicht werden, damit es für die Klinik finanziell keinen Unterschied mehr macht, auf welche Art und Weise das Kind zur Welt kommt. Vor allem aber müssen wir die Bedingungen in den Kreißsälen verbessern. Hier hat Minister Spahn bislang völlig versagt. Die verlässliche Begleitung durch eine Hebamme vor und während der Geburt ist ein wirksames Mittel, um unnötige Kaiserschnitte zu vermeiden. Dafür muss sichergestellt sein, dass Hebammen Zeit haben für die Gebärende. Ich erwarte von dem Minister zeitnah Vorschläge, wie er die Bedingungen für werdende Eltern und Geburtshelferinnen endlich verbessern will.
 
 
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FRAGESTUNDE IM DEUTSCHEN BUNDESTAG: MEDIZINALHANF-VERSORGUNG
 
Zur Zeit melden sich besonders viele Patient*innen bei mir, um auf Versorgungsengpässe von medizinischem Cannabis aufmerksam zu machen. Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin Patienteninformation hat einen Mängelmelder ins Leben gerufen. Die Bundesregierung ignoriert immer noch, dass sie endlich handeln muss, um all den vielen Betroffenen zu helfen, die unter dem Versorgungsdefizit leiden. Auch mit der deutlich zu geringen ausgeschriebenen Menge für den Anbau von Cannabis in Deutschland verstetigt die Bundesregierung den Zustand der Knappheit. Das muss sich ändern. Menschen müssen die Medizin, die ihnen ärztlich verordnet wird, auch erhalten können. Dazu habe ich das Gesundheitsministerium in der Fragestunde befragt.
 
 
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KLEINE ANFRAGE ZUR VERSORGUNG VON MENSCHEN MIT SELTENEN ERKRANKUNGEN
 

Gemeinsam mit meiner Fraktion habe ich eine kleine Anfrage zur gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen gestellt. Die Antwort der Bundesregierung ist ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen. In ihr manifestiert sich der fehlende Gestaltungswille, der inzwischen den allgemeinen Umgang des Gesundheitsministeriums mit dem Thema Seltene Erkrankungen kennzeichnet.

 
 
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DEBATTE UM EINFÜHRUNG DER WIDERSPRUCHSLÖSUNG BEI DER ORGANSPENDE: BRIEF AN DIE GRÜNE BUNDESTAGSFRAKTION
 

In der Fraktionssitzung am 10. September 2018 hatte ich die Gelegenheit, meinen Kolleginnen und Kollegen in der grünen Bundestagsfraktion kurz meine Einschätzung zur aktuellen Debatte um die Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende zu erläutern. Die positive Resonanz und Unterstützung hat mich sehr gefreut. Für alle, die die Argumente in Ruhe nachlesen möchten, habe ich sie hier noch einmal verschriftlicht.

 
 
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KRITIK AN SPAHNS VORSCHLAG ZUR ORGANSPENDE
 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plädierte Anfang September dafür, dass jede Bürgerin und jeder Bürger im Todesfall automatisch zum Organspender wird. An diesem Vorstoß äußerte ich Kritik. Meiner Meinung nach benötigen wir im Bundestag dringend eine fraktionsübergreifende Debatte zur Widerspruchsregelung.

 
 
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WESER KURIER-INTERVIEW: "EINE GEBÜHR FÜR NOTAUFNAHMEN TAUGT NICHTS"
 

Im Interview mit dem Weser Kurier vom 19. Juli spreche ich mich gegen kostenpflichtige Notaufnahmen aus. Vielmehr müssen die notfallmedizinischen Strukturen so verändert werden, dass Patientinnen und Patienten die Angebote erreichen, die sie brauchen.

 
 
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NICHT VERAUSGABTE LEISTUNGEN FÜR PRÄVENTION IN DEN LEBENSWELTEN
 

Aus meiner schriftlichen Frage an das Bundesgesundheitsministerium geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgrund einer Mittelsperrung durch den GKV-Spitzenverband seit 2016 kaum Gelder für Leistungen zur Prävention in den Lebenswelten verausgabt hat. Gegenwärtig belaufen sich die nicht verausgabten Mittel auf etwa 90 Mio. Euro.

 
 
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KULTURPOLITIK
 
 
 
Am 29. August hat im Französischen Dom in Berlin eine offizielle Übergabe von sterblichen Überresten an die rechtmäßigen Erben stattgefunden. Es war eine würdige Zeremonie, die über vier Stunden gedauert hat. Die Übergabe war ein richtiger und wichtiger Schritt. Das reicht aber längst nicht. Zahlreiche NGOs in Deutschland und Namibia, die Nachfahren der Herero und Nama und die namibische Regierung sind sich einig: Deutschland muss endlich offiziell die grausamen Morde als Genozid anerkennen, es braucht eine offizielle Bitte um Entschuldigung seitens der deutschen Regierung und es muss endlich eine Einigung zu Reparationszahlungen gefunden werden.
 
 
 
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Titel
 
KLEINE ANFRAGE: KULTURPOLITISCHE AUFARBEITUNG DER DEUTSCHEN KOLONIALZEIT
 
Dass vor 100 Jahren nicht nur der Erste Weltkrieg endete, sondern auch die deutsche Kolonialherrschaft über Teile Afrikas, Ozeaniens und andere überseeische Gebiete, wird in der offiziellen Erinnerungskultur der Bundesrepublik Deutschland bisher kaum berücksichtigt. Gemeinsam mit meiner Fraktion habe ich Anfang September eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, die sich mit Fragen der kulturpolitischen Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit auseinandersetzt.
 
 
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STELLUNGNAHME ZU DEN ÄUßERUNGEN DES AFRIKABEAUFTRAGTEN DER BUNDESKANZLERIN
 
Der Afrika-Beauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, sagte in einem Interview mit der B.Z., dass der europäische Kolonialismus dem afrikanischen Kontinent weniger geschadet habe als der Kalte Krieg; der Kolonialismus hat nach Auffassung Nookes gar „dazu beigetragen, den Kontinent aus archaischen Strukturen zu lösen“. Im Rahmen einer schriftlichen Frage fordere ich die Bundesregierung auf, zu den Äußerungen Nookes Stellung zu beziehen.
 
 
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GASTBEITRAG IM TAGESSPIEGEL: "DEUTSCHLAND BRAUCHT EINE ENTKOLONIALISIERUNG"
 
Die Verbrechen des deutschen Kolonialismus gehören zu den am meisten verdrängten Etappen der deutschen Geschichte. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel führe ich aus, dass jetzt die Gelegenheit ist, das zu ändern.
 
 
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GASTBEITRAG IM WESER KURIER: "ÖFFENTLICHE BIBLIOTHEKEN MÜSSEN SONNTAGS ÖFFNEN DÜRFEN"
 
Im Gastbeitrag für den Weser Kurier spreche ich mich für die Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken aus. Als Orte der Begegnung ermöglichen sie nicht nur einen Zugang zu Literatur, Filmen, Zeitungen, sondern auch zu uns selbst.

Das Foto zeigt übrigens Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender, und mich bei einer Diskussion zur Sonntagsöffnung im Rahmen des Bibliotheksfestivals. Bsirske findet die Argumente sehr relevant und hat angekündigt, die Diskussionen fortsetzen zu wollen. Das ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zur Sonntagsöffnung!
 
 
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VERANSTALTUNGEN IN BREMEN UND BREMERHAVEN
 
 
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"NEUE ZEITEN, NEUE ANTWORTEN": GRÜNES PROGRAMMFORUM MIT CHRISTIAN MEYER UND KIRSTEN KAPPERT-GONTHER
 
Ob Klimakrise, Artensterben, Digitalisierung oder sich ausbreitender Nationalismus – viele Menschen fragen sich, wie Politik die großen Herausforderungen unserer Zeit gestalten will. Mit neuer Spitze stellen sich die Grünen diesen Fragen und erarbeiten bis 2020 ein neues Grundsatzprogramm. Um dieses Grundsatzprogramm sehr breit, modern und klug zu gestalten, werden überall in Deutschland verschiedene Teile und Ideen bearbeitet.

Am Montag, den 22. Oktober, von 18:30 - 21:30 Uhr im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen.
 
 

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MENSCHENRECHTE: KEIN THEMA FÜR KONZERNE? DER 'UN-BINDING TREATY' ALS NEUER ANSATZ"
 

Überall auf der Welt kommt es in globalen Liefer- und Produktionsketten zu Menschenrechts-verletzungen. Wie können menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und mehr Transparenz international und national besser verankert werden? Der UN Binding Treaty-Prozess versucht, hierauf eine Antwort zu geben.

Am Mittwoch, den 24.10. findet um 19 Uhr in der Friedensgemeinde, Humboldtstraße 175, 28203 Bremen, dazu eine öffentliche Informations- und Diskussions-veranstaltung statt.

 
 

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Titel
 

GRÜNES KINO MIT KIRSTEN: "GUARDIANS OF THE EARTH"

 

In Kooperation mit dem KV Bremerhaven lade ich am Freitag, den 26.10., um 17.30 Uhr ein ins Passage Kino, Bgm-Schmid-Str. 20, 27568 Bremerhaven. Wir zeigen „Guardians Of The Earth“ (2017), einen aufrüttelnden Dokumentarfilm über das Pariser Klimabkommen. Regisseur Filip Antoni Malinowski macht aus der Weltklimakonferenz 2015 (COP 21) von Paris einen elektrisierenden Polit-Thriller über die einzige Chance, den Klimawandel noch aufzuhalten und über die größte Herausforderung unserer Zivilisation.

Ich freue mich auf den Film und den Austausch mit Euch. Der Eintritt ist frei.

 
 

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PRESSE
 
 
Titel
 
PRESSEBERICHTE: "AFRIKA-BEAUFTRAGTER NACH ÄUßERUNGEN ZUR KOLONIALZEIT UNTER DRUCK"
 

Gegenüber der Agence France-Presse habe ich am 11. Oktober deutliche Kritik an den Äußerungen des Afrika-Beauftragten der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, zur Kolonialzeit geübt. Verschiedene Zeitungen nahmen diese Kritik auf, u.a. ZEIT Online und n-tv-Nachrichten.

 
 

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TAGESSPIEGEL: "RASSISMUS-VORWURF GEGEN AFRIKABEAUFTRAGTEN NOOKE"

Der Tagesspiegel griff am 10. Oktober die Äußerungen des Afrika-Beauftragten der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, sowie Reaktionen aus den im Bundestag vertretenen Fraktionen auf. Dieser hatte im Interview mit der B.Z. gesagt, der europäische Kolonialismus habe Afrika weniger geschadet als der Kalte Krieg und gar „dazu beigetragen, den Kontinent aus archaischen Strukturen zu lösen“.

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DEUTSCHE WELLE: "GEBURTSKLINIKEN AUF DEM RÜCKZUG"

Die Deutsche Welle berichtete am 9. Oktober über die sinkende Zahl der Geburtskliniken und die mangelnde Anzahl an Hebammen in Deutschland. Der Artikel beinhaltet auch eine Stellungnahme von mir.

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ÄRZTEZEITUNG: "BZgA-ETAT: VIEL GELD FÜR PRÄVENTION LIEGT BRACH"

Die Ärztezeitung berichtete am 27. September über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Frage von mir. Daraus geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgrund einer Mittelsperrung gegenwärtig auf etwa 90 Mio. Euro sitzt, die eigentlich zur Förderung der Prävention in den Lebenswelten vorgesehen sind.

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TAGESSPIEGEL: "GESETZ SOLL WARTEZEITEN VON KASSENPATIENTEN VERKÜRZEN"

Die Ärztezeitung berichtete am 27. September über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Frage von mir. Daraus geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgrund einer Mittelsperrung gegenwärtig auf etwa 90 Mio. Euro sitzt, die eigentlich zur Förderung der Prävention in den Lebenswelten vorgesehen sind.

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ÄRZTEZEITUNG: "GRÜNE WERFEN SPAHN VOR, BETROFFENE ZU ENTTÄUSCHEN"

Die Ärztezeitung berichtete am 27. September über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Frage von mir. Daraus geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgrund einer Mittelsperrung gegenwärtig auf etwa 90 Mio. Euro sitzt, die eigentlich zur Förderung der Prävention in den Lebenswelten vorgesehen sind.

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SCHWÄBISCHE: "NEUES WERBEVERBOT FÜR TABAK SOLL KOMMEN"

Die Ärztezeitung berichtete am 27. September über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Frage von mir. Daraus geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgrund einer Mittelsperrung gegenwärtig auf etwa 90 Mio. Euro sitzt, die eigentlich zur Förderung der Prävention in den Lebenswelten vorgesehen sind.

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SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: "BEIFALL FÜR SPAHNS VORSTOß ZUR ORGANSPENDE"

Die Ärztezeitung berichtete am 27. September über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Frage von mir. Daraus geht hervor, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgrund einer Mittelsperrung gegenwärtig auf etwa 90 Mio. Euro sitzt, die eigentlich zur Förderung der Prävention in den Lebenswelten vorgesehen sind.

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DAZ.online: "„Tendenz steigend: Rund 80.000 Cannabis-Verordnungen im 1. Halbjahr 2018“

Die Deutsche Apotheker Zeitung berichtete am 20. September über Statistiken des GKV-Spitzenverbands, denen zufolge Medizinalhanf weiterhin sehr gefragt ist. In dem Artikel wird auf meine Kritik eingegangen, dass die Bundesregierung den Anbau von Cannabis zu knapp plant.

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ÖFFENTLICHE TERMINE AUF EINEN BLICK
 
 
 
  • Sitzungswoche des Bundestages
    15.-19. Oktober, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
  • Parl. Abend Deutscher Hanfverband zu Cannabis als Medizin
    Mittwoch, 17. Oktober, 18-20 Uhr, Hanfmuseum Berlin, Mühlendamm 5, 10178 Berlin
  • Podiumsdiskussion "Fachärzte in Deutschland – Garantien für eine stabile medizinische Versorgung und für eine dynamische Gesundheitswirtschaft“ im Rahmen des 4. Spifa-Fachärztetages
    Freitag, 19. Oktober, 10:45-12:30 Uhr, Nürnberger Str. 50-55, 10789 Berlin
  • "Neue Zeiten, neue Antworten" – Grünes Programmforum mit Christian Meyer und Kirsten Kappert-Gonther
    Montag, 22. Oktober, 18:30-21:30 Uhr, Altes Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen
  • Grünes Kino mit Kirsten: "Guardians of the Earth" (2017)
    Freitag, 26. Oktober, 17:30-21 Uhr, Kino Passage, Bgm-Schmid-Straße 20, 27568 Bremerhaven
  • Sitzungswoche des Deutschen Bundestages
    5.-9. November, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
  • Öffentliches Fachgespräch: "Die langen Schatten der Vergangenheit - Zur kulturpolitischen Aufarbeitung unseres kolonialen Erbes"
    Donnerstag, 15. November, 9:30-14:30 Uhr, Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum 1.554, Dorotheenstr. 101, 10117 Berli
  • Sitzungswoche des Deutschen Bundestages
    19.-23. November, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
  • Sitzungswoche des Deutschen Bundestages
    26.-30. November, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
  • Sitzungswoche des Deutschen Bundestages
    10.-14. Dezember, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
  • Öffentliche Anhörung zum Tabakwerbeverbot im Ausschuss für Gesundheit
    Montag, 10. Dezember, 13:30-15:30 Uhr, Deutscher Bundestag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
T: 030 227 79150
 
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